Regionen International

Regionale Projekte - International

Grundlageninformationen für wirtschaftspolitische Entscheidungen
Globalisierung und Dezentralisierung haben den Wettbewerb zwischen den Regionen verschärft und stellen die wirtschaftspolitischen Entscheidungsträger vor neue Herausforderungen. Basierend auf ihren umfangreichen Datenbanken und umfassenden Modellen, namentlich dem «International Benchmarking Programme» (IBP), untersucht BAK Economics volkswirtschaftliche Fragestellungen, die den Regionen unter den Nägeln brennen.
 
Die eigene Wirtschaftsregion definieren
Voraussetzung aussagekräftiger Analysen für Wirtschaftsregionen ist deren Definition. Hierbei lassen sich drei Ansätze unterscheiden: die strukturelle, die funktionale oder die administrative Definition einer Region. Die «International Benchmarking Database» (IBD) von BAK Economics enthält in der Regel regionale Daten auf NUTS3-Ebene und folgt damit administrativen Grenzen. Häufig unterscheidet sich die administrative Region jedoch stark von der wirtschaftlich funktionalen Region. Um die funktionalen Zusammenhänge zu berücksichtigen, definiert BAK die Region gegebenenfalls aufgrund ihrer funktionalen Merkmale wie dem Arbeitsmarkt oder der Pendlerströme. Mit diesem Ansatz lassen sich auch grenzüberschreitende Wirtschaftsräume analysieren.
 
Die Konkurrenzregionen kennen
Damit Regionen ihre Position im globalen Standortwettbewerb kennen, müssen sie sich mit anderen Regionen vergleichen. Allerdings machen Vergleiche nur dann Sinn, wenn die Regionen eine ähnliche Ausgangslage haben. BAK wählt die Vergleichsregionen aufgrund folgender Kriterien: Grösse, Bevölkerungsdichte, Wirtschaftsstruktur, Innovationsaktivitäten, geografische Lage und spezieller Merkmale wie beispielsweise ein wichtiger Hafen. Der wirtschaftliche Erfolg einer Region ist also nicht alleiniges Auswahlkriterium, sondern nur eines von Vielen.
 
Die regionalen Wirtschaftsstruktur analysieren
Unterschiede der Entwicklung verschiedener Regionen lassen sich mittels Analyse der Struktur der regionalen Wirtschaft mit all ihren Branchen und Clustern erklären. Strukturanalysen identifizieren die Branchen und Industriezweige, in denen die Region besonders gut abschneidet, und auch jene, die noch aufgebaut werden müssen. Die Analysen zeigen aber auch die Branchen einer Region, die sich im Vergleich zu den Konkurrenzstandorten schlechter entwicklen.

Basis für diese Arbeiten ist die IBD. Für jede der erfassten Regionen verfügt BAK über Daten für bis zu 45 Branchen. Bei deren Definition folgt BAK der offiziellen NACE Rev. 1-Klassifikation, die von der Mehrheit der EU-Staaten und der Schweiz verwendet wird. Neben den offiziellen Branchen umfasst die IBD ausserdem 15 Aggregate.
 
Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und Standortfaktoren international vergleichen
Der internationale Vergleich der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und der Standortfaktoren einer Region identifiziert ihre Stärken und Schwächen. Grundlage dieser Vergleiche ist die IBD. Sie umfasst Indikatoren zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit einer Region (z.B. BIP pro Kopf oder Produktivitätsentwicklung) und zu den relevanten Standortfaktoren wie beispielsweise Besteuerung, Innovationsfähigkeit oder Lebensqualität.
 
Wirtschaftspolitische Handlungsempfehlungen entwickeln
Auf Basis dieser regionalen Benchmark Analysen entwickelt BAK Economics politische Handlungsempfehlungen, wie eine Region ihre Position im internationalen Standortwettbewerb halten und verbessern kann und bietet so Entscheidungsgrundlagen und Argumentationsstützen für die Entwicklung und Umsetzung einer regionalen Wirtschafts-Strategie. Mit einem regelmässigen Monitoring kann der Erfolg dieser Strategie ausserdem evaluiert werden. BAK steht ihren Auftraggebern in all diesen Schritten beratend zur Seite.
 
 
Ansprechpartner:
Marc Bros de Puechredon
+41 61 279 97 25
marc.puechredon(at)bak-economics.com
 

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